Montag, 22. November 2010

Canon EOS 60D SLR-Digitalkamera

Canon EOS 60D SLR-Digitalkamera




EOS 60D: Individuell und leistungsstark - die Kamera für kreativen Freiraum
Aufnahmen aus jeder Position
Die EOS 60D ist die erste Spiegelreflexkamera von Canon mit einem dreh- und schwenkbaren LC - Display. Das Display ist 7,7 Zentimeter groß, reflexionsarm und wasserabweisend und hat circa 1.040.000 Bildpunkte, ideal für die Ansicht von Bildern und Movies mit überzeugender Bildschärfe, komplett und dank Seitenverhältnis von 3:2 auch ohne störenden schwarzen Rand. Praktisch bei Aufnahmen aus ungünstiger Position: Im Live-View-Modus erscheint das Motiv in Echtzeit auf dem Monitor. Das dreh- und schwenkbare Display bewährt sich vor allem bei Tieraufnahmen, bei über Kopf gehaltener Kamera oder beim Fotografieren aus der Froschperspektive. Die optimierte Display-Vergütung erleichtert die Lesbarkeit auch an hellen Orten und aus verschiedenen Blickwinkeln. In einigen Programmen können im Live-View-Modus Fotos mit verschiedenen Seitenverhältnissen (3:2, 16:9, 4:3 und das quadratische 1:1) aufgenommen werden. Auf dem LCD ist dann eine entsprechende Markierung sichtbar. So gibt man der Kreativität noch mehr Spielraum.
Spitzentechnologie für starke Leistung
Die EOS 60D ist mit ihrem 18 Megapixel starken APS-C-Sensor ideal für detailreiche Aufnahmen und Fotodrucke in Postergröße. Der leistungsstarke Canon Bildprozessor DIGIC 4 sorgt dabei für eine schnelle, präzise Signalverarbeitung. Das Resultat: eine herausragende Farbwiedergabe und schnelle Reihenaufnahmen mit bis zu 5,3 Bildern pro Sekunde und einem Pufferspeicher von bis zu 58 hoch aufgelösten JPEG-komprimierten Bildern.

DIGIC-4-Prozessor und CMOS-Sensor: Spitzen-Kombination für eine Bildqualität der Spitzen-Klasse
Der ISO-Bereich der EOS 60D von ISO 100 - 6.400 lässt sich auf ISO 12.800 erweitern: Dadurch können viele Motive in ihrem natürlichen Umgebungslicht ohne Blitzlichteinsatz festgehalten werden. Die Scharfstellung erfolgt bei der EOS 60D schnell und präzise über einen 9-Punkt-Autofokus - alle AF-Messfelder sind Kreuzsensoren - mit einem besonders empfindlichen zentralen Kreuzsensor der Lichtstärke 1:2,8.

Ein großer ISO-Bereich (bis zu ISO 12.800) ist ideal für stimmungsvolle Aufnahmen bei schwachem Licht
Das Belichtungs-Messsystem Intelligent Focus Colour Luminance (iFCL) führt eine präzise Messung von Schärfe, Farbe und Helligkeit über 63 Bereiche durch. Ein Dual-Layer-Sensor sorgt mit einer rot- und einer blau-empfindlichen Schicht für eine besonders genaue und gleichmäßige Belichtung. Neben dem eingebauten Blitz verfügt die Kamera auch über einen integrierten Speedlite Transmitter. Damit lassen sich externe Speedlite-Blitzgeräte drahtlos steuern.

Ohne und mit: Die iFCL-Belichtungsmessung sorgt für eine brillante und präzise Farbreproduktion
Den Ideen freien Lauf lassen - innovative kreative Möglichkeiten
Die EOS 60D eröffnet neue kreative Möglichkeiten mit ganz einfach anzuwendenden Effekten. Um neben der reinen Bildinformation auch die Atmosphäre einzufangen, kann die Aufnahme an Beleuchtung und Motivart in den Modi Porträt, Landschaft, Nahaufnahme, Sport, Nachtschnappschuss oder Auto mit Bildeffekten wie Lebendig, Weich, Warm, Kräftig, Kalt, Heller, Dunkler und Monochrom angepasst werden. In letzterem kann neben dem typischen Schwarzweiß-Foto auch noch eine Sepia- oder Blautönung gewählt werden.
Die EOS 60D hat zudem eine Reihe neuer, interner Kreativfilter. Mit Körnigkeit S/W, Weichzeichner, Spielzeugkamera-Effekt (siehe Abbildung, Bereich unten links) und Miniatur-Effekt (siehe Abbildung, Bereich oben rechts) verleihen Sie Bildern eine ganz eigene Wirkung. Der Miniatur-Effekt-Modus verwandelt reale Szenen in verblüffend echt aussehende Modelllandschaften. Durch die geschickte Verteilung von Schärfe und Unschärfe, sowie eine leichte Anhebung von Kontrast und Sättigung schrumpfen Autos in den Augen des Betrachters auf Spielzeuggröße, Häuser und Landschaften verwandeln sich auf wundersame Weise in eine Kulisse wie aus Gullivers Reisen.
EOS-Movie: Film ab für Full-HD-Video!
Die EOS 60D hat eine Moviefunktion für 1.920 x 1.080p Full-HD-Movies mit einer wählbaren Bildfrequenz von 30, 25 oder 24 Bildern pro Sekunde. Für Videos in 720p-Auflösung stehen Bildraten von 60 oder 50 Bildern pro Sekunde zur Verfügung. Mit der Movie-Ausschnitt-Funktion kann eine Aufzeichnung in VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel) mit 7facher Telewirkung über die Sensormitte erfolgen - ideal für Aufnahmen von weit entfernten Motiven ohne Objektivwechsel.
Durch die vollständige manuelle Steuerung im Moviebereich hat der Anwender Einfluss auf Belichtung, Schärfentiefe und die Effekte, die sich dank der großen Auswahl an EF-Objektiven ergeben. Für den guten Ton bei der Videoaufzeichnung gibt es neben dem internen Monomikrofon einen Anschluss für ein externes Stereomikrofon.

Über den integrierten HDMI™-Anschluss können Filme und Fotos der EOS 60D auf einem kompatiblen HD-Fernseher wiedergegeben werden.
Ergonomisch, flexibel, komfortabel
Die EOS 60D hat ein vollkommen neu gestaltetes Gehäuse mit einem ergonomisch optimierten, abgerundeten Design und einer neuen Tastenanordnung für schnelles und bequemes Ändern der Einstellungen. Häufig genutzte Bedienelemente wurden für einen komfortablen Zugriff nah beieinander platziert. Das Quick-Control-Wählrad, der Multi-Controller und die SET-Taste früherer Modelle wurden zum Multi-Control-Wählrad zusammengefasst; die Menünavigation und die Einstellungswahl können zügig per Daumenbedienung gesteuert werden. Das Moduswählrad hat jetzt eine Sperrtaste, um versehentliches Verstellen während der Aufnahme zu vermeiden.

Eine spezielle Quick-Control-Taste ermöglicht den direkten Zugriff auf häufig genutzte Aufnahmeeinstellungen und Wiedergabefunktionen. Außerdem können diverse Tasten individuell mit ausgewählten Funktionen belegt werden; so lässt sich die Kamera gezielt an die eigenen Anforderungen anpassen. Zur korrekten Ausrichtung von Landschaftsmotiven kann eine elektronische Wasserwaage (Electronic Level) im Sucher oder in der Live-View-Ansicht eingeblendet werden, um den Fotografen bei der Bildkomposition zu unterstützen und um mögliche Ursachen für eine spätere Nachbearbeitung von vornherein zu unterdrücken.

Bereit für mehr
Jeder Fotograf hat eigene Vorstellungen. Das EOS-Kamerasystem bietet daher die Möglichkeit zur individuellen Zusammensetzung der Kameraausrüstung: Die EOS 60D ist mit allen EF- und EF-S-Objektiven sowie EX-Speedlites von Canon kompatibel.

Fazit:

endlich nun schafft es Canon eine SLR mit schwenkbarem Display auf den Markt zu bringen.
Ich warte schon viele Jahre darauf.
Was für den einen Spielerei, für mich das klare Kaufkriterium. Ich fotografiere oft über Kopf oder knapp über dem Boden.
Leider in der 2-stelligen Klasse, eigentlich wollte ich mich wegen des knappen Budgets weiter in der 3-stelligen Zone bewegen.
Jedenfalls bin ich von der Leistung der Kamera begeistert-ich hatte vorher die 500D und war mit der Bildqualität auch zufrieden.
Mein Standardobjektiv ist das EFS 15-85

Die Vorteile im Vergleich zu den 3-stelligen:

schwenkbares Display
höhere Auflösung-knackscharfe Bilder
höhere Serienbildgeschwindigkeit
RAW Bearbeitungsmöglichkeit in der Kamera
mehr Einstellmöglichkeiten insgesamt
integrierte Wasserwaage
größerer Griff doch in der Höhe zu gering( siehe Nachteile)

Die Nachteile:

Anschaffungspreis sehr hoch
Handgriff für meine ( durchschnittlich große ) Hand zu klein- der kleine Finger hat keinen Platz. Arbeite deswegen gern mit Batteriegriff
Batteriegriff und Akkus der Vorgängerin passen nicht
Zubehör sehr teuer, Nachgebaute noch nicht verfügbar

Ich jedenfalls bin begeistert von der Kamera und fotografiere gern mit ihr!  

Donnerstag, 18. November 2010

Nikon D7000 SLR-Digitalkamera




 

 

Kurzbeschreibung




Die D7000, die eine Fülle von Hochleistungstechnologien in einem überraschend kompakten Gehäuse vereint, markiert den Beginn einer neuen Ära, was die kreative Flexibilität angeht. Die robuste Kamera ist der ideale Begleiter für unterwegs, um in allen erdenklichen Aufnahmesituationen großartige Aufnahmen zu ermöglichen. Sie besitzt eine Reihe beeindruckender Funktionen und Eigenschaften für kreative Fotografen, die ihre Möglichkeiten verbessern möchten. Wenn Fotografieren Ihre große Leidenschaft ist, ist diese digitale Spiegelreflexkamera genau die richtige für Sie.
Dank einer Reihe neuer Funktionen, wie dem neu entwickelten CMOS-Bildsensor im Nikon-DX-Format mit 16,2 Megapixel effektiver Auflösung oder der neuen Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 2, bietet die D7000 allerhöchste Bildqualität. Dabei sorgt EXPEED 2 zudem für eine besonders schnelle Signalverarbeitung. Darüber hinaus ermöglicht die höhere ISO-Empfindlichkeit der D7000 (ISO 100 bis 6.400, erweiterbar auf bis zu ISO 25.600) auch ohne den Einsatz eines Blitzgeräts außergewöhnliche Detailschärfe mit minimalem Rauschen bei der Aufnahme von sich schnell bewegenden Motiven unter schlechten Lichtverhältnissen.
D-Movie in Full-HD-Qualität mit AF-F-Modus
Die D7000 ist mit einer speziellen Taste für Filmaufzeichnung ausgestattet, über die Sie schnell und einfach Filmsequenzen in Full-HD-Qualität (1.080p) aufzeichnen können. Im AF-F-Modus stellt die Kamera während der gesamten Filmaufzeichnung auf das Motiv scharf. Die Aufnahme erfolgt im MPEG4-Format mit AVC/H.264-Komprimierung. Die D7000 verfügt außerdem über eine Stereomikrofon-Anschlussbuchse für höchste Klangqualität. Dies bedeutet optimale Bildqualität und Benutzerfreundlichkeit bei Verwendung der D-Movie-Funktion.
Die integrierten Filmbearbeitungsfunktionen der D7000 bieten Ihnen sogar die Möglichkeit, Ihre Filmsequenzen zu kürzen und einzelne Standbilder aus der Filmsequenz als Fotos zu speichern. Ein Computer ist hierfür nicht erforderlich und Sie können Ihre Filme schnell und einfach direkt auf Ihrer Kamera bearbeiten und wiedergeben.

Herausragende Zuverlässigkeit
Die D7000 ist mit einem hellen Glas-Pentaprismensucher mit einer Bildfeldabdeckung von ca. 100 % und ca. 0,94-facher Vergrößerung ausgestattet, der bei jedem Motiv beste Sicht und eine präzise Fokussierung sicherstellt. Der Verschluss bietet eine kürzeste Belichtungszeit von 1/8000 s und ist auf 150.000 Auslösungen ausgelegt. Darüber hinaus ist die Kamera mit oberen und hinteren Abdeckungen aus Magnesiumlegierung sowie einer strapazierfähigen Versiegelung gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit selbst für die härtesten Einsatzbedingungen gewappnet.
Auch in puncto Datenspeicherung beweist die D7000 höchste Zuverlässigkeit. Das Doppel-Speicherkartenfach bietet zusätzlichen Speicherplatz und ermöglicht Ihnen alle Freiheiten bei der Verwaltung Ihrer Bilder und Videos. So können Sie im Moment der Aufnahme Sicherungskopien anlegen, verschiedene Formate getrennt speichern oder sich einfach Kapazitäten frei halten.
Optimierte Leistung
Das neu entwickelte AF-System der D7000 mit 39 Fokusmessfeldern, davon 9 Kreuzsensoren in der Mitte, ermöglicht eine gestochen scharfe Fokussierung - unabhängig von der Position des Hauptmotivs im Bildfeld. Dank Nikons neuem 2.016-Pixel-RGB-Messsensor, der die Effektivität des Motiverkennungssystems steigert und Highspeed-Serienaufnahmen mit bis zu 6 Bildern/s erlaubt, erzielen Sie jederzeit unglaublich präzise, hochwertige Ergebnisse.
Um möglichst lange von dieser beeindruckenden Leistungsfähigkeit profitieren zu können, ist für die D7000 außerdem ein spezieller Multifunktionshandgriff MB-D11 erhältlich (optionales Zubehör), der das nahtlose Umschalten der Stromversorgung mit dem kamerainternen Akku sowie Aufnahmen im Hochformat ermöglicht. Zudem trägt er zur zusätzlichen Stabilisierung des Kameragehäuses bei Aufnahmen mit einem Teleobjektiv bei.
Alle Funktionen im Überblick
  • Der neue CMOS-Bildsensor im DX-Format mit 16,2 Megapixel liefert Ihnen naturgetreue Bilder in lebendigen Farben mit minimalem Rauschen und sanften Farbübergängen. Mit integrierter Sensorreinigung.
  • Hohe ISO-Empfindlichkeit (ISO 100 bis 6.400) manuell erweiterbar auf bis zu ISO 25.600 über die Einstellung »HI (Stufe 2)«. Ermöglicht kürzere Belichtungszeiten und trägt so zu detailreichen Bildern mit minimalem Bildrauschen von sich schnell bewegenden Motiven oder bei schwacher Beleuchtung bei. Verfügt über ISO-Automatik.
  • Die neue Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 2 optimiert alle Technologien der Kamera und sorgt so für maximale Leistung und höchste Bildqualität, und das bei minimalen Stromverbrauch.
  • Solide Konstruktion: Oberes und hinteres Gehäuseteil aus einer leichten, robusten Magnesiumlegierung; aufwendige Abdichtung gegen Feuchtigkeit und Staub.
  • Sucher mit 100% Bildfeldabdeckung und 0,94-facher Vergrößerung für eine präzise Motivkontrolle.
  • Solides, auf 150.000 Auslösungen getestetes Verschlusssystem. Präzise Verschlusssteuerung und höchste Zuverlässigkeit mit einer kürzesten Belichtungszeit von bis zu 1/8.000 s und einer Blitzsynchronzeit von bis zu 1/250 s.
  • Doppel-SD-Speicherkartenfach: Für mehr Flexibilität beim Fotografieren. Nutzen Sie die zweite Karte als Reserve, zur Sicherungskopie oder zur getrennten Aufzeichnung von JPEG- und NEF-Dateien. Freie Kartenfachwahl für die Aufzeichnung von Filmen.
  • Neues ultraflexibles Autofokussystem mit 39 Messfeldern mit 9 Kreuzsensoren im mittleren Bereich. Für eine reaktionsschnelle und präzise Abdeckung fast des gesamten Bildfelds. Vier Modi für die Messfeldsteuerung wie etwa »3D-Tracking« liefern in jeder Situation scharfe Ergebnisse – egal ob sich Ihr Motiv außerhalb der Bildmitte befindet, sich schnell oder sogar völlig unvorhersehbar bewegt.
  • Der 2.016-Pixel-RGB-Messsensor liefert präzise Daten, die neben einer zuverlässigen Belichtungssteuerung schon vor dem Auslösen für eine sichere Motiverkennung, die AF-Messfeldsteuerung und den Weißabgleich genutzt werden.
  • Serienaufnahmen mit 6 Bildern/s halten das Geschehen auch bei sich schnell bewegenden Motiven fest.
  • Leise Auslösung: spezieller Auslösemodus mit deutlich verringertem Geräusch durch verlangsamte Spiegelbewegung.
  • Schnelle Reaktionszeit: Eine nahezu sofortige Aufnahmebereitschaft und eine Auslöseverzögerung von nur 0,052 s.
  • D-Movie – Full-HD-Filmsequenzen (1.920 x 1.080): Mithilfe einer speziellen Aufnahmetaste können Sie sofort fantastische HD-Filmsequenzen aufzeichnen. Im AF-F-Modus fokussiert die Kamera während der Aufzeichnung fortlaufend auf das Motiv, und die Kamera unterstützt die Verwendung eines externen Mikrofons, sodass Sie Ihre Filme mit Stereoton in hoher Qualität aufnehmen können. Eine einfache Bearbeitung von Filmen inklusive Einzelbildextraktion im JPEG-Format ist direkt in der Kamera ohne Computer möglich.
  • Großer hochauflösender 7,5-cm-LCD-Monitor (3 Zoll) mit 921.000 Bildpunkten und gehärtetem Glas für komfortablen Blick auf die Kameraeinstellungen sowie zur bequemen Kontrolle und Bearbeitung Ihrer Fotos und Filmsequenzen.
  • 48 Individualfunktionen mit ca. 100 Einstellungen.
  • 17 Bereiche für vielfältige Bildbearbeitung, schnell und direkt über die Kamera.
  • Active D-Lighting zur verbesserten Darstellung kontrastreicher Motive.
  • Auto-Verzeichniskorrektur: korrigiert bei der Aufnahme automatisch Verzeichnungen im Randbereich des Bildes (mit kompatiblen Objektiven).
Fazit:

Genauso wie die konkurrentin Canon eos 60D ist diese Kamera mit einer hervorragenden Bildqualität ausgestattet, die sich nach einigen Tests sogar als noch besser erweist. Der Body der Kamera liegt nicht ganz so gut in der Hand wie bei Canon Kameras, ist jedoch für die Kameraklasse bei Nikon erstaunlich hochwertig. Überzeugen kann auch die Geschwindigkeit der D7000. mit ca. sechs Bildern in der Sekunde liegt sie sogar über der eos 60D. Die Filmfunktion ist auch überzeugend und liefert exzellente und professionelle Ergebnisse. Der Akku der Nikon lebt sehr lang. Die Idee mit den zwei SD-card slots finde ich super, denn man kann sie für viele Verwendungen benutzen, wie zum Beispiel um Sicherheitskopien anzufertigen, was nicht gerade unnütze ist. Alles in allem ist diese Kamera zur Zeit der beste Kauf einer Nikon Kamera im DX-Format, ich kann sie nur empfehlen!!

Mittwoch, 17. November 2010

Sony SLT-A55VL SLT-Digitalkamera

Sony SLT-A55VL SLT-Digitalkamera schwarz

Die SLT-Modelle von Sony: Fotografie – neu definiert
Die Systemkamera SLT-A55VL darf als evolutionäre nächste Stufe der klassischen Spiegelreflexkamera betrachtet werden. Ein teildurchlässiger Spiegel (translucent mirror) ersetzt den traditionellen Klappspiegel und erlaubt so eine kompaktere Bauform sowie eine völlig neue Geschwindigkeits-Dimension, beispielsweise bei der Aufnahme von Serienbildern mit zehn Fotos pro Sekunde. Zusätzlich ausgestattet mit einem leistungsstarken elektronischen Sucher und Full HD-Video, definiert das SLT-Modell die Fotografie neu.
Die SLT-A55VL empfiehlt sich für alle Hobbyfotografen, die höchste Qualitätsansprüche an ihre Fotos und Videos stellen, Wechselobjektive verwenden möchten und zugleich einen leichten, kompakten Kameratyp bevorzugen.
Geschwindigkeit
Die SLT-Modelle von Sony setzen auf eine innovative neue Technologie: Der "translucent mirror" ist ein teildurchlässiger Spiegel, der völlig neue fotografische Möglichkeiten erlaubt. Während in einer Spiegelreflexkamera zur Aufnahme eines Fotos ein beweglicher Spiegel zurückklappen muss, um dem Licht den Weg zum Bildsensor freizugeben, ist in den SLT-Modellen an dieser Stelle ein starrer teildurchlässiger Spiegel angebracht. Dieser lässt das Licht zum Bildsensor und parallel auch zum Autofokus-System durch. Da der klassische Klappmechanismus wegfällt, benötigt das neue optische System nicht nur weniger Platz und verbraucht weniger Energie, sondern kann auch schneller arbeiten: Die SLT-A55VL (16,2 Megapixel) nimmt bis zu zehn Bilder pro Sekunde auf und das mit kontinuierlichem Autofokus. Da der teildurchlässige Spiegel zugleich einen schnelleren Autofokus ermöglicht, entwickelte Sony ein neues Autofokus-System, das sich an 15 Fokuspunkten orientiert. Sogar während der schnellen Serienbildaufnahme von zehn Fotos pro Sekunde wird das Bild kontinuierlich nachgeschärft.
Auch die Videoaufnahme profitiert vom hohen Tempo der neuen Technologie: Die A55VL filmt mit 1080i im AVCHD-Format. Im Gegensatz zu einer Spiegelreflexkamera stellt der schnelle Autofokus (Quick AF Movie) dabei auch bewegte Objekte sowohl auf dem Display als auch im elektronischen Sucher (EVF) der Kamera in optimaler Schärfe und in Echtzeit dar. Zusätzliche Unterstützung erhält die Videoaufnahme durch das integrierte Stereomikrofon oder bei Bedarf auch über ein externes Mikrofon, welches sich über den dafür vorhandenen Anschluss nutzen lässt.
Vom schnellen Autofokus profitiert auch der LiveView: Der Fotograf kann das Motiv schneller begutachten und die Effekte einzelner Einstellungsänderungen live im elektronischen Sucher oder auf dem großen Display verfolgen. Der große elektronische Sucher bietet eine Auflösung von 1.115.200 Punkten und zeigt 100 Prozent des Motivausschnitts sowie alle Einstellmöglichkeiten an.
Bildautomatiken
Die neuen Modelle überzeugen jedoch nicht nur in Sachen Geschwindigkeit. Eine neue Generation des Exmor™ APS-C HD CMOS Sensors ermöglicht eine Vielzahl digitaler Gestaltungsmöglichkeiten. Die SLT-A55VL ermöglicht atemberaubende Schwenkpanoramen. Sie erzeugt neben dem klassischen Panoramabild auch dreidimensionale Schwenkpanoramen, die auf jedem 3D fähigen BRAVIA TV-Gerät via HDMI betrachtet werden können sowie auch auf anderen 3D kompatiblen Fernsehern. Auch die Auto HDR Funktion sorgt für beste Bildergebnisse. Sie nimmt ein Motiv dreifach mit unterschiedlicher Belichtungseinstellung auf und kombiniert die Bilder zu einem ausgewogenen Foto voller Details, trotz starker Kontrastunterschiede im Motiv. Ähnlich arbeitet die Multi-Frame Rauschunterdrückung. Sie ermittelt bei schwierigen Lichtbedingungen aus sechs Serienbildern die besten Bildinformationen und kreiert daraus ein finales Foto mit verblüffender Qualität.
Komfort
Der Xtra Fine LCD-Monitor ist mit 7,5 cm (3 Zoll) großzügig dimensioniert und bietet eine Auflösung von 921.600 Punkten. Er zeigt das Bild identisch zum elektronischen Sucher an. Das Display lässt sich um insgesamt 180 Grad nach unten und oben klappen sowie um 270 Grad schwenken. Damit kann das Motiv auch aus ungewöhnlichen Blickwinkeln eingefangen werden. Zusätzlich kann das Display komplett zugeklappt werden und bleibt so zum Beispiel bei Outdoor-Sportarten perfekt geschützt – der Fotograf kann bequem mit dem EVF arbeiten. Neu und praktisch ist auch die Einblendung einer elektronischen Wasserwaage, mit der sich alle Aufnahmen gerade ausrichten lassen. Hierzu können auch die optional einblendbaren horizontalen, vertikalen und diagonalen Führungslinien genutzt werden. Äußerst attraktiv und komfortabel ist zudem das riesige Angebot an kompatiblen Objektiven: Für die neuen Modelle sind aktuell mehr als 30 Sony oder Carl Zeiss Wechselobjektive (A-Mount) verfügbar.
Zusätzliches Highlight der A55VL ist das integrierte GPS-Modul. Während der Aufnahme werden die Geodaten jedes Videos und Fotos protokolliert, so dass der Aufnahmeort jederzeit identifiziert werden kann.
Absoluten Komfort bietet auch die große Auswahl an Speicherkarten: Die SLT-A55VL arbeitet mit Memory Sticks (PRO Duo, PRO-HG Duo) sowie SD-Karten (SD, SDHC sowie SDXC). Die optimale Aufnahmesicherheit genießt der Fotograf mit den Memory Stick PRO-HG Duo HX-Karten, die eine Datenrate von 30 MB pro Sekunde bieten.

Fazit:

Seit kurzer Zeit bin ich nun stolzer Besitzer der neuen Alpha 55. Sie wurde in gewohnter Manier von Amazon schnellstens geliefert.

Als Besitzer der A350 mit entsprechendem Equipment "musste" ich wohl bei Sony bleiben. Die Gründe des Umstiegs sind für mich das kleinere Gehäuse bei deutlich vermindertem Gewicht, dem besseren Rauschverhalten bei höheren ISO-Werten, dem GPS, der Full-HD-Videofunktion und natürlich der Schnelligkeit.

Der äußere Eindruck ist etwas zwiespältig, einerseits schön klein und auch für größere Männerhände noch bedienbar, andererseits hat sich an der Verwendung optisch billigstem Kunststoff nichts geändert. Lediglich die Gummierung am Haltegriff" ist praktisch und optisch ansprechend. Es ist nicht so ganz nachzuvollziehen, warum in diesem Preissegment nicht wertiger produziert wird.
Das Bedienkonzept der Kamera ist schlüssig und leicht. Der Netzschalter allerdings liegt sinnigerweise direkt über dem Einstellrad und es gelingt kinderleicht, die Kamera auszuschalten, wenn man das eigentlich das Einstellrad bedienen möchte. Die Lage der Schärfentiefentaste ist ebenfalls sehr gewöhnungsbedürftig.

Jetzt ist aber genug gemeckert. Die A55 ist technisch vom Allerfeinsten und die Bildqualität insgesamt gigantisch. HDR funktioniert super und man ist hin und weg, wenn man es bisher nicht kannte, das Rauschverhalten finde ich prima und ist selbst bei ISO 1600 kaum sichtbar auf dem Monitor, Fernseher und normalen Ausdrucken. Das war bei Sony nicht immer so. Wie das bei Betrachtungen über einen Beamer aussieht, kann ich nicht beurteilen. Die Monitorauflösung (natürlich im 16:9 Format)ist ein Traum, ebenso die Qualität des elektronischen Suchers. Der AF ist pfeilschnell und genau, ebenso die Geschwindigkeit bei Serienbildern. Für mich weitere wichtige Highlights sind die regelbare HDR-Funktion, die Schärfentiefetaste, trotz ihrer seltsamen Lage, die elektronische Wasserwaage, das GPS und die Möglichkeit in AVCHD -Format in Full-HD zu filmen. Die Ausstattung insgesamt bietet unzählige sinnige und entbehrliche Funktionen. Da ist garantiert für Jeden etwas dabei!
Trotz der anfangs genannten Kritiken halte ich die A55 für eine technisch ausgereifte, gut ausgestattete, leicht bedienbare und vielseitige Kamera auf recht hohem Niveau. Einen Vergleich mit den Platzhirschen Canon und Nikon muss die Sony nicht scheuen. Ich freue mich auf weitere, bestimmt positive Erfahrungen, die ich mit diesem Teil noch machen werde.

Dienstag, 16. November 2010

Sony SLT-A55VY SLT-Digitalkamera


Sony SLT-A55VY SLT-Digitalkamera schwarz

Die SLT-Modelle von Sony: Fotografie – neu definiert
Die Systemkamera SLT-A55VY darf als evolutionäre nächste Stufe der klassischen Spiegelreflexkamera betrachtet werden. Ein teildurchlässiger Spiegel (translucent mirror) ersetzt den traditionellen Klappspiegel und erlaubt so eine kompaktere Bauform sowie eine völlig neue Geschwindigkeits-Dimension, beispielsweise bei der Aufnahme von Serienbildern mit zehn Fotos pro Sekunde. Zusätzlich ausgestattet mit einem leistungsstarken elektronischen Sucher und Full HD-Video, definiert das SLT-Modell die Fotografie neu.
Die SLT-A55VY empfiehlt sich für alle Hobbyfotografen, die höchste Qualitätsansprüche an ihre Fotos und Videos stellen, Wechselobjektive verwenden möchten und zugleich einen leichten, kompakten Kameratyp bevorzugen.
Geschwindigkeit
Die SLT-Modelle von Sony setzen auf eine innovative neue Technologie: Der "translucent mirror" ist ein teildurchlässiger Spiegel, der völlig neue fotografische Möglichkeiten erlaubt. Während in einer Spiegelreflexkamera zur Aufnahme eines Fotos ein beweglicher Spiegel zurückklappen muss, um dem Licht den Weg zum Bildsensor freizugeben, ist in den SLT-Modellen an dieser Stelle ein starrer teildurchlässiger Spiegel angebracht. Dieser lässt das Licht zum Bildsensor und parallel auch zum Autofokus-System durch. Da der klassische Klappmechanismus wegfällt, benötigt das neue optische System nicht nur weniger Platz und verbraucht weniger Energie, sondern kann auch schneller arbeiten: Die SLT-A55VY (16,2 Megapixel) nimmt bis zu zehn Bilder pro Sekunde auf und das mit kontinuierlichem Autofokus. Da der teildurchlässige Spiegel zugleich einen schnelleren Autofokus ermöglicht, entwickelte Sony ein neues Autofokus-System, das sich an 15 Fokuspunkten orientiert. Sogar während der schnellen Serienbildaufnahme von zehn Fotos pro Sekunde wird das Bild kontinuierlich nachgeschärft.
Auch die Videoaufnahme profitiert vom hohen Tempo der neuen Technologie: Die A55VY filmt mit 1080i im AVCHD-Format. Im Gegensatz zu einer Spiegelreflexkamera stellt der schnelle Autofokus (Quick AF Movie) dabei auch bewegte Objekte sowohl auf dem Display als auch im elektronischen Sucher (EVF) der Kamera in optimaler Schärfe und in Echtzeit dar. Zusätzliche Unterstützung erhält die Videoaufnahme durch das integrierte Stereomikrofon oder bei Bedarf auch über ein externes Mikrofon, welches sich über den dafür vorhandenen Anschluss nutzen lässt.
Vom schnellen Autofokus profitiert auch der LiveView: Der Fotograf kann das Motiv schneller begutachten und die Effekte einzelner Einstellungsänderungen live im elektronischen Sucher oder auf dem großen Display verfolgen. Der große elektronische Sucher bietet eine Auflösung von 1.115.200 Punkten und zeigt 100 Prozent des Motivausschnitts sowie alle Einstellmöglichkeiten an.
Bildautomatiken
Die neuen Modelle überzeugen jedoch nicht nur in Sachen Geschwindigkeit. Eine neue Generation des Exmor™ APS-C HD CMOS Sensors ermöglicht eine Vielzahl digitaler Gestaltungsmöglichkeiten. Die SLT-A55VY ermöglicht atemberaubende Schwenkpanoramen. Sie erzeugt neben dem klassischen Panoramabild auch dreidimensionale Schwenkpanoramen, die auf jedem 3D fähigen BRAVIA TV-Gerät via HDMI betrachtet werden können sowie auch auf anderen 3D kompatiblen Fernsehern. Auch die Auto HDR Funktion sorgt für beste Bildergebnisse. Sie nimmt ein Motiv dreifach mit unterschiedlicher Belichtungseinstellung auf und kombiniert die Bilder zu einem ausgewogenen Foto voller Details, trotz starker Kontrastunterschiede im Motiv. Ähnlich arbeitet die Multi-Frame Rauschunterdrückung. Sie ermittelt bei schwierigen Lichtbedingungen aus sechs Serienbildern die besten Bildinformationen und kreiert daraus ein finales Foto mit verblüffender Qualität.
Komfort
Der Xtra Fine LCD-Monitor ist mit 7,5 cm (3 Zoll) großzügig dimensioniert und bietet eine Auflösung von 921.600 Punkten. Er zeigt das Bild identisch zum elektronischen Sucher an. Das Display lässt sich um insgesamt 180 Grad nach unten und oben klappen sowie um 270 Grad schwenken. Damit kann das Motiv auch aus ungewöhnlichen Blickwinkeln eingefangen werden. Zusätzlich kann das Display komplett zugeklappt werden und bleibt so zum Beispiel bei Outdoor-Sportarten perfekt geschützt – der Fotograf kann bequem mit dem EVF arbeiten. Neu und praktisch ist auch die Einblendung einer elektronischen Wasserwaage, mit der sich alle Aufnahmen gerade ausrichten lassen. Hierzu können auch die optional einblendbaren horizontalen, vertikalen und diagonalen Führungslinien genutzt werden. Äußerst attraktiv und komfortabel ist zudem das riesige Angebot an kompatiblen Objektiven: Für die neuen Modelle sind aktuell mehr als 30 Sony oder Carl Zeiss Wechselobjektive (A-Mount) verfügbar.
Zusätzliches Highlight der A55VY ist das integrierte GPS-Modul. Während der Aufnahme werden die Geodaten jedes Videos und Fotos protokolliert, so dass der Aufnahmeort jederzeit identifiziert werden kann.
Absoluten Komfort bietet auch die große Auswahl an Speicherkarten: Die SLT-A55VY arbeitet mit Memory Sticks (PRO Duo, PRO-HG Duo) sowie SD-Karten (SD, SDHC sowie SDXC). Die optimale Aufnahmesicherheit genießt der Fotograf mit den Memory Stick PRO-HG Duo HX-Karten, die eine Datenrate von 30 MB pro Sekunde bieten.

Fazit:
Zuerst eine kleine Vorgeschichte:
War bis vor 2 Monaten stolzer Besitzer einer Sony DSC-F828 mit Zeiss Objektiv 28-200 F2.0-2.8 . Diese hatte ich insgesamt 7 Jahren und machte insgesamt über 40000 Fotos - ohne einer einzigen Panne und alles mit dem ersten Akku bis zum Schluss ! Das nenne ich Qualität. Ich wollte mich von dieser Kamera nie trennen da sie verblüffend einfach wirklich perfekt scharfe Foto in jeglicher Situation macht (egal ob Macro mit 0mm Abstand zur Linse , Nachtaufnahme usw)

Mein einziger Grund über den Tellerrand zu sehen war die 16:9 Fotografie für meinen 60" Pioneer Kuro Plasma und HD-Video.
Also habe ich mir vor 2 Jahren eine Sony Alpha A350 mit 18-200 Sony Kitlinse gekauft ...... und nach2 Monaten wieder verkauft ,
da ich den grossen Unterschied zur 828 einfach nicht hatte .(mittlerweile weiss ich auch warum , aber dazu später)

Also verkauft und wieder 1,5 Jahren mit der F828 weiter fotografiert.

Bis ich vor 1 Monaten unbedingt die Panasonic FZ100 haben musste !
Am Papier ein Traum : Leica-Objektiv mit 600mm Tele, HD Filmen , super Display - alles für unter 500.- Perfekt dachte ich mir ....
Den als ich die ersten 250 Fotos gemacht hatte und diese zuhause am 27" iMac mir angesehen habe war die Ernüchterung riesig !
Schönstes ,sonniges Herbstwetter - also super Fotowetter aber alle, wirklich alle Fotos waren unscharf , egal auf welche Entfernung , Macro/Zoom oder Sonne/Schatten !
Nicht wirklich komplett unbrauchbar , aber immer verrauscht (trotz Firmware 1.1), niemals scharf , knackig oder einfach ein Foto mit dem "Whoow"-Effekt !
Nur die Videofunktion ist ausgezeichnet , aber ich möchte ja auch gute Fotos.

Also verkaufte ich die Kamera letzte Woche wieder übers Netz mit minimalen Verlust und war wieder mit der F828 unterwegs.

Die Sony SLT-A55 hatte mir ja schon seit 3 Monaten im Kopf herumgegegeistert , super Vortests , Wahnsinnsvideos auf Youtube usw.usw...
Aber wegen dem grossen finanziellen Aufwand wollte ich vorher die FZ100 probieren.

Da mein Haus und Hoflieferant Amazon den Body alleine aber nicht hatte , bin ich zu einem Fotofachgeschäft und hatte dort ein langes Gespräch mit einem "alten Fuchs" , dem ich meine Leidensgeschichte erzählte.....
Der hat sofort die Ohren aufgestellt wie ich ihm von der F828 mit dem Zeiss-Objektiv mit T* erzählte , den er kannte diese Kamera sehr gut !
Also gab er mir den Rat , den ich selbst schon durch die Internetstöberei "befürchtete" !

Zitate: " Entweder du kaufst die A55 mit einem Zeiss-Objektiv 16-80mm und lässt die Finger von den Kitobjektiven , oder du wirst die Kamera wieder verkaufen "
"Ansonsten lieber einen billigeren Body , aber ein gutes Objektiv"
"Das Objektiv bleibt , der Body geht irgendwann wieder"

Ich wusste es , wollte aber doch das Sony 18-250 , ev. auch das Tamron ....

Kurzum: Ich habe die Sony SLT-A55 mit dem " Sony SAL-1680Z 3,5-4,5 / 16-80mm DT Carl Zeiss Objektiv" gekauft ! Sony SAL-1680Z 3,5-4,5 / 16-80mm DT Carl Zeiss Objektiv m. Sonnenblende

Mit etlichen Euros weniger , aber mit dem Zeiss mit T* (T-Stern) Objektiv im Gepäck nach Hause , Akku vollgeladen (4h) und dann die ersten Test s gemacht !

Und was soll ich sagen : Der Zeiss-Whoow-Faktor hat sich sofort eingestellt , knackig scharfe Fotos , unglaubliche Nacht-HDR-Fotos ohne rauschen - ein Traum !
Macrofotos gibts natürlich nicht mit 0mm Objektiv Abstand wie bei der F828 , aber auch die Nahaufnahmen werden super ! Die umstellung auf Spiegelreflex dauert natürlich.....

Die A55 mit dem Zeiss - das ist die Kombination der Träume !

Daher glassklare Kaufempfehlung und mein Tip: Lieber eine A33 mit besseren Objektiv als eine A55 mit 18-55 Kitobjektiv ! Perfekt ist natürlich die A55 mit Zeiss 16-80 !


Also , Sparschwein schlachten und zuschlagen !

PS: Hoffe ich konnte etwas helfen mit meiner "Anfänger"-Rezension !

Nachtrag nach einer Woche testen:

Habe mich mittlerweile auch mit der Videofunktion beschäftigt
Auch die Videos sind spitze , aber leider nur 3-4 Minuten !
Das ist eindeutig zuwenig.
War am Wochenende auf einer Geburtstagsfeier , ca. 200 Fotos gemacht und dazwischen
immer wieder kurze(notgedrungen) Videos gedreht. Die max. Aufnahmezeit mit Bildstabilisator
waren max. 4 Minuten oder ca. 380MB. Klar war es in dem Lokal warm ,schätze 26 Grad ,
aber 3-4 Minuten auch für kurze Filmsequenzen eigentlich unbrauchbar.

Hoffe das dies zumindest zum Teil per Firmware-Update korrigiert wird. 


Montag, 15. November 2010

Canon PowerShot S95 Digitalkamera


Die Premium-Kompakte mit HS System - für anspruchsvolle Fotografen
Traumhaftes Objekt(iv) mit starker Leistung
Die PowerShot S95 mit innovativem HS-System ist unter den PowerShot-Modellen die Premium-Kompakte für anspruchsvolle Fotografen. HD-Movies, RAW-Aufnahmen, vollständige manuelle Steuerung und Steuerring am Objektiv sind ideale Voraussetzungen für die Entdeckung kreativer Möglichkeiten.
Das hoch lichtstarke 1:2,0-Weitwinkelobjektiv (28 mm) mit 3,8fach optischem Zoom ist Garant für eine maximale Lichtausbeute und tolle Aufnahmen auch bei schlechten Lichtverhältnissen ohne Stativ oder Blitz, es ist eine perfekte Ergänzung zum HS-System. Der optische Bildstabilisator kompensiert Verwacklungen für bis zu vier Stufen längere Verschlusszeiten; die PowerShot S95 ist die erste Kompaktkamera von Canon mit einem Hybrid-Bildstabilisator für optimierte Bildqualität im Makrobereich.
Traumhafte Features für schwache Lichtverhältnisse - das innovative Canon HS-System
Das innovative Canon HS-System der PowerShot S95 ist eine Kombination aus hoch empfindlichem 10-Megapixel-CCD-Sensor und leistungsstarkem DIGIC-4-Prozessor für eine außergewöhnliche Bildqualität vor allem bei schwachen Lichtverhältnissen. Erreicht wird ein maximaler ISO-Wert von ISO 3.200 bei voller Auflösung und reduziertem Bildrauschen. Im Auto-ISO-Modus kann eine maximale ISO-Einstellung festgelegt werden.
Im Low-Light-Modus erweitert sich der ISO-Bereich von ISO 320 bis 12.800 bei 2,5-Megapixel-Auflösung. Manuelle Steuermöglichkeiten lassen hier viel Spielraum für stimmungsvolle Bilder an schwach beleuchteten Orten. Darüber hinaus entstehen schnellere Reihenaufnahmen mit bis zu 3,9 Bildern pro Sekunde.
Der hoch empfindliche Sensor ermöglicht nicht nur Aufnahmen ohne Blitz bei geringer Beleuchtung, sondern erhöht auch den Dynamikbereich. Das Resultat: Bilder haben fast immer eine natürliche Ausstrahlung.

Im neuen HDR-Modus (High Dynamic Range) werden kontrastreiche Motive besonders wirklichkeitsgetreu festgehalten. Spitzlichter und Schatten sind betont, das Bild entspricht der Stimmung, die der Fotograf wahrgenommen hat.
Traumhafte Details für Ambitionierte und Individualisten - manuelle Steuerung und vielfältige Funktionen
Über den Steuer-Ring am Objektiv können verschiedene Einstellungen manuell angepasst werden. Die Arbeitsweise des Rings und des griffig konzipierten Multi-Control-Wählrades kann vorab definiert werden. Eine Shortcut-Taste lässt sich für den Direktzugriff auf gewünschte Funktionen konfigurieren, eine Custom-Einstellung ist für individuelle Konfigurationsmöglichkeiten vorhanden.
Diverse Seitenverhältnissen (3:2, 4:3, 1:1, 16:9, 4:5) sind wählbar, um die Aufnahme an Motiv oder Verwendungszweck des Bildes anzupassen.
Die Schärfenachführung bei dynamischen Motiven oder ausgewählten Personen oder Objekten aus der Bildmitte arbeitet auch bei Positionsänderungen oder neuer Bildkomposition optimiert.
Klasse: Für den Einsatz im oder am Wasser ist ein Unterwassergehäuse optional erhältlich.
Die Kamera passt nahtlos in den Workflow eines Fotografen, sie gestattet die RAW-Aufzeichnung und ist damit bestens gerüstet für die digitale Nachbearbeitung. Das Plus: im Lieferumfang ist die Software Digital Photo Professional enthalten.
Traumhaft komfortabel und superschlank
Im Vergleich zum Vorgängermodell ist die PowerShot S95 mit nur 29,5 Millimetern noch schlanker. Das 7,5 Zentimeter große PureColor-II-G-LCD mit ca. 461.000 Bildpunkten besteht aus Sicherheitsglas für erhöhte Stabilität, hohen Kontrast, weiten Betrachtungswinkel und optimierte Lesbarkeit. Auf Wunsch können Tipps und Hinweise im Display eingeblendet werden. Eine neue RGB-Histogrammanzeige ermöglicht bei der Wiedergabe eine sorgfältige Prüfung der Bildhelligkeit.
Mit vielfältigen Aufnahmemodi ist die Kamera ideal für fotografische Fähigkeiten aller Art. Neben der Zeitautomatik (Av), Blendenautomatik (Tv) und Belichtungsautomatik gibt es einen intelligenten Auto-Modus, der ideal für den Sofort-Start ist. Per Scene-Detection-Technologie wird die Aufnahmesituation für 28 verschiedene Motivarten analysiert, erkannt und die besten Einstellungen gewählt. Auch eine neue intelligente Blitzbelichtung mit präziser Blitzleistung ist Teil der Automatik. Bei hellem Tageslicht werden harte Schatten in einem Gesicht erkannt und der Blitz zur korrekten Ausleuchtung aktiviert. Sogar im Nahbereich wird die Blitzleistung gezielt gesteuert, eine Überbelichtung vermieden und Details präzise festgehalten.
Natürlich gibt es auch bei dieser Kamera jede Menge Aufnahmemodi für ein Maximum an kreativer Entfaltung auf ganz komfortable Art.
Traumhafte Brillanz für Movies in HD
Im Moviemodus mit Stereo-Sound und optischem Zoom entstehen klasse 720p-HD-Movieclips, aufgezeichnet mit  24 B/s , die über die HMI™-Schnittstelle auf einem kompatiblen HDTV wiedergegeben werden können. Auch für Movieclips steht der Miniatur-Effekt zur Verfügung, die Movies erhalten ein modellhaftes Aussehen.
Die Kamera unterstützt neben SD- und SDHC-Speicherkarten auch SDXC-Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu zwei Terabyte. Das ermöglicht das Speichern Tausender Bilder auf eine einzige Karte.

Als langjähriger Digital-, auch SLR-Hobbyfotograf (2002 begann ich mit einer Olympus C-40 - 4 MP auf einem 1/1,8"-Sensor, 2003 dann Einstieg in das SLR-Segment mit einer Canon EOS 10D; heute besitze ich eine EOS 40D mit einer Vielzahl von Objektiven), lag mir schon immer an einer guten Zweitkamera aus dem Kompakt-Segment, die möglichst nah an die SLR-Qualität heranreicht, aber eben hosen- oder zumindest jackentaschentauglich ist.

Unter anderem besaß ich mal die Canon Powershot S70. Sie brachte 7 MP auf einen relativ großen Sensor, aber die Elektronik und die kamera-internen Nachbearbeitungsalgorithmen waren damals noch nicht so leistungsfähig. Auf die Dauer war ich mit den Detail-Verlusten selbst bei ISO 50 (von hohen ISO-Werten gar nicht zu reden) unzufrieden (da half auch das RAW-Format nichts). Zudem war sie ziemlich sperrig. Also verkaufte ich die S70 wieder. Eine Ixus kam damals nicht in Frage (zu gering manuell beeinflussbar), und damit war Canon im Kompaktkamera-Bereich lange kein Thema für mich.

Es kam die große Zeit von Fuji und ihrem SuperCCD (vernünftige 6 MP auf einem 1/1,7"-Sensor). Ich besaß die F10, die F30 und zum Schluß die F31fd. Letztere begleitete mich bis jetzt treu über mehrere Jahre. Exzellente Farben, Detailtreue und exzellentes bis tolerierbares Rauschen bis ISO 800, schnell, ein vernünftiger Bildschirm, tolle Akkulaufzeit und gut bedienbar. Da gab's wenig zu meckern. Die Fujis waren der Konkurrenz lange Zeit weit überlegen.

Dann kam die Canon Powershot S90, welche ich noch geflissentlich ignoriert habe. Doch mit Erscheinen der S95 kam ich dann doch ins Grübeln. Zusätzlich zu den Fähigkeiten der F31fd wurden mir geboten: Echte 28 mm Weitwinkel, eine ganze Blende mehr Lichtstärke, moderner Hybrid-IS, RAW-Format, HD-Video (720p), vertretbare 10 MP auf 1/1,7"-Sensor, Pixel-Binning-Modus (also Zusammenfassung von 4 Pixeln zu einem, damit Erhöhung der Lichtempfindlichkeit um Faktor 4) ... Da hat Canon eigentlich ein sehr vernünftiges Technikpaket geschnürt, mit reichlich Zutaten, die gut und teuer sind. Okay, die "Motivklingel" fehlt immer noch ;-), aber wenn jetzt noch die Bildqualität - auch bei hohen ISO-Werten - stimmt, ist diese Kamera doch ein Traum!
Fuji ist ja leider keine Alternative mehr: Die F200EXR war offensichtlich die letzte noch halbwegs brauchbare Kamera, aber mit der F300EXR liefert nun auch Fuji scheinbar nur noch Mist ab.

Also habe ich den ersten - ausschließlich positiven - Rezensionen zur S95 Glauben geschenkt und sie einfach mal bestellt. Und tatsächlich, ich wurde nicht enttäuscht, denn jetzt überlege ich sogar, meine treue F31fd zu verkaufen. Das soll was heißen, denn noch vor kurzem konnte ich mir das nicht vorstellen!

Natürlich hat auch die S95 Schwächen:
- Der gewöhnungsbedürftige (weil herausschnellende) Blitz. Man muss sich eine andere Kamerahaltung angewöhnen.
- Die gegenüber der Fuji in etwa halbierte Akkulaufzeit. Das Mitführen eines Ersatzakkus ist wieder Pflicht, ist aber auch kein Wunder: Der Canon-Akku hat 1000 mAh, der Fuji-Akku nahezu doppelt so viel bei entsprechend größeren Maßen. Mit der Kapazität des Fuji-Akkus würde die Canon wohl ähnliche Standzeiten wie die F31fd erreichen (und das trotz bei mir permanent aktiviertem Bildstabilisator), aber irgendwo muss man nun mal Prioritäten setzen.
- Manche Software-Features sind mit Vorsicht zu genießen. Beispiel iContrast: Zwar erzielt die Funktion eine dezente Helligkeits-Anhebung der Schatten- bzw. Absenkung der Lichterpartien, die Kamera schaltet dafür aber mehr oder minder stark die ISO hoch. Damit handelt man sich mehr Rauschen und Detailverluste ein, als nötig wäre. Wenn's geht, also lieber RAW fotografieren und die Tiefen/Lichter in der Nachbearbeitung korrigieren.
- Der automatische Weißabgleich bei Kunstlicht ist mir häufig zu orange-/gelbstichig. Ein Problem, dass die S95 mit ihren DSLR-Kollegen teilt. (Abhilfe: RAW fotografieren und bei der Entwicklung korrigieren).
Das war's aber auch schon an wesentlichen Kritikpunkten.

Pluspunkte sind:
+ Maximale Bildqualität (exzellente Farben, hohe Schärfe und Detailtreue auch bei höheren ISO), in den höheren ISO deutlich besser als bei der Fuji F31fd.
+ Hervorragendes Rauschverhalten bis ISO 400, problemlos auch noch bei ISO 800, bei ISO 400 und mehr besser als bei der Fuji F31fd.
+ Hohe Anfangslichtstärke von 1/2.0.
+ 28 mm Weitwinkel (auf KB-Format umgerechnet).
+ Wirksamer Bildstabilisator (1/15 Sek. und noch längere Verschlusszeiten können problemlos aus der Hand gemacht werden). Der IS wirkt sich auch positiv auf die Bildruhe bei Videos aus.
+ Intuitive und praxisgerechte Bedienung (wer eine Canon-SLR kennt, wird keine Schwierigkeiten haben und die "Shortcuts" zu wichtigen Funktionen - ohne in Menüs abtauchen zu müssen - zu schätzen wissen).
+ RAW-Format ermöglicht via Nachbearbeitung, das Letzte aus den Aufnahmen herauszuholen. (Anmerkung: Bisher habe ich das RAW-Format der S95 noch nicht ausprobiert, meine Äußerungen hier beruhen sämtlichst auf den JPEGs.)
+ Alles ist manuell regel-, einstell- und beeinflussbar.
+ Der ausfahrende Blitz ist zwar lästig, hat aber auch den Vorteil, dass durch die relativ große Entfernung zur optischen Achse kaum rote Augen entstehen.
+ Pixel-Binning erlaubt brauchbare Aufnahmen auch noch bei Lichtverhaltnissen, unter denen Fotografieren mit einer Kompakten sonst eigentlich unmöglich ist.
+ Exzellente Verarbeitung und Haptik.

Die hohe Anfangslichtstärke, der Bildstabilisator und das relativ geringe Rauschen bei hohen ISO-Werten erlauben in Kombination brauchbare Bilder auch in Available Light-Situationen, in denen ich selbst mit der Fuji F31fd nicht einmal ans Fotografieren gedacht hätte. Oder eben rauschfreiere Bilder oder schnellere Verschlusszeiten in Situationen, die auch mit der Fuji zu bewältigen waren. Und wenn eigentlich gar nichts mehr geht, geht doch noch das Pixel-Binning, also zwar mit nur 2,5 MP (nicht wirklich toll, aber eben besser als gar kein Foto), aber deutlich gesteigerter Lichtempfindlichkeit bei (im Verhältnis zur genutzten ISO) moderatem Rauschen.

Ich muss noch dazu sagen, dass ich kein Fan von Motivprogrammen bin. Wie bei der SLR arbeite ich auch bei der S95 hauptsächlich mit den "Kreativprogrammen" Av, Tv und P. Es ist mir einfach zu mühselig, mit jeder neuen Kamera die Eigenheiten von zwei Dutzend und mehr Motivprogrammen zu erlernen. Da verlasse ich mich lieber auf die Berechenbarkeit der Kreativprogramme, meine Erfahrung und die Möglichkeiten der Nachbearbeitung.
Von daher kann ich zur Brauchbarkeit der Motivprogramme nicht viel sagen, aber ich denke, dass die S95 auch bei Nutzung dieser Automatiken eine gute Performance zeigt.

Insgesamt muss man sagen, dass man derzeit kaum eine bessere Kamera bauen kann. Hätte ich die Wahl, fiele mir zwar schon noch was ein. Das mit dem Blitz sollte man irgendwie anders lösen können (z.B. rechts fest ins Gehäuse integrieren, denn auch dort wäre der Abstand zur optischen Achse groß, und die Verdeckungsgefahr relativ gering). Ich wäre auch für eine weitere Reduktion der Pixelzahl - zugunsten weiter optimierten Rauschverhaltens - auf 8 (wenn nicht gar 6) MP. Mehr braucht zumindest auch ein ambitionierter Hobbyfotograf im Regelfall nicht.

Aber das wären relativ geringfügige Verbesserungen. Ich bin daher sehr zufrieden und kann die S95 nur wärmstens empfehlen, insbesondere dem engagierten SLR-Fotografen, der eine wirklich gute kompakte Zweitkamera sucht. Klar, die S95 hat ihren Preis, aber bedenkt man die reichhaltige Ausstattung und das hohe Qualitätsniveau, ist sie keineswegs zu teuer. 


Mittwoch, 10. November 2010

Canon PowerShot SX30 IS Digitalkamera



Die PowerShot SX30 IS – Starke Leistung mit 35fach Megazoom

Für nah und fern

Die PowerShot SX30 IS punktet mit einem enormen 35fach optischen Zoom. Von Ultraweitwinkel- bis zu extremen Teleaufnahmen: Der Brennweitenbereich von 24 bis 840 Millimetern, äquivalent zum Kleinbild, lädt zum kreativen Experimentieren ein. Das Objektiv der PowerShot SX30 IS ist ein Paradebeispiel für Canon-Präzisionsoptik: Diverse Speziallinsen, wie eine UD-Linse (Ultra-low Dispersion) und eine Hi-UD-Linse, korrigieren chromatische Aberrationen und sind entscheidend für hohe Abbildungsleistung und reduziertes Objektivgewicht.
Bei schwachen Lichtbedingungen oder Teleaufnahmen ohne Stativ ist eine hohe Zoomleistung eine Herausforderung. Die PowerShot SX30 IS hat einen der leistungsstärksten optischen Bildstabilisatoren von Canon und minimiert effektiv Verwacklungsunschärfen. Er ermöglicht brillante Aufnahmen mit bis zu 4,5 Stufen längeren Verschlusszeiten. Für die schnelle, präzise und geräuschlose Einstellung von Zoom und Schärfe gibt es einen Ultraschallmotor (USM) und einen Voice-Coil-Motor (VCM). Beide, wie auch die optische Bildstabilisierung, arbeiten sowohl im Foto- als auch Moviemodus. Dank einstellbarem Servo AF/AE kann die Kamera kontinuierlich und präzise auf sich bewegende Motive fokussieren und sorgt auch für die korrekte Belichtung. Bei schwachen Lichtbedingungen oder Teleaufnahmen ohne Stativ ist eine hohe Zoomleistung eine Herausforderung.


Orignalausschnitt und rechts
mit 35fachem Zoom.

Die PowerShot SX30 IS hat einen der leistungsstärksten optischen Bildstabilisatoren von Canon und minimiert effektiv Verwacklungsunschärfen. Er ermöglicht brillante Aufnahmen mit bis zu 4,5 Stufen längeren Verschlusszeiten. Für die schnelle, präzise und geräuschlose Einstellung von Zoom und Schärfe gibt es einen Ultraschallmotor (USM) und einen Voice-Coil-Motor (VCM). Beide, wie auch die optische Bildstabilisierung, arbeiten sowohl im Foto- als auch Moviemodus. Dank einstellbarem Servo AF/AE kann die Kamera kontinuierlich und präzise auf sich bewegende Motive fokussieren und sorgt auch für die korrekte Belichtung. Praktisch für das Fotografieren mit hoher Zoomeinstellung ist die neue Zoom-Hilfsfunktion „Rahmen-Assistent“, mit der man entfernte oder sich bewegende Motive nicht aus den Augen verliert.

Der neue Rahmen-Assistent zur Fokussierung
auf sich bewegende Objekte.

Hier bleibt kein Wunsch offen 

Die PowerShot SX30 IS hat einen 14,1 Megapixel starken CCD-Sensor, der genug Auflösung bietet für Fotoprints bis DIN A2+ mit einer Detailschärfe, die auch beim kreativen Bildausschnitt zu keiner sichtbaren Beeinträchtigung der Bildqualität führt. So wird aus einem schönen Digitalfoto ein atemberaubender, attraktiver Fotodruck.
Das 6,8 Zentimeter große dreh- und schwenkbare PureColor-II-VA-LC-Display ist ideal für Aufnahmen aus schwierigen Positionen und bietet ein hohes Maß an Flexibilität für nahezu alle Motive, von Nahaufnahmen bis zum Einsatz in großen Menschenmengen. Die Quick-Bright-Funktion sorgt auch bei hellem Tageslicht für eine brillante Bildwiedergabe. Darüber hinaus gibt es noch einen elektronischen Sucher.
Natürlich lässt es sich mit der PowerShot SX30 IS ganz komfortabel über den intelligenten AUTO-Modus, der mithilfe der integrierten Szenenerkennung die Aufnahmebedingungen analysiert und anhand von 28 gespeicherten Motivarten die bestmöglichen Einstellungen wählt, fotografieren. Effektvolle Optionen für eine individuelle Bildgestaltung eröffnen sich mit den Kreativmodi Farbverstärkung, Fischaugen-, Poster- und Miniatureffekt. Der Miniatureffekt verwandelt reale Szenen in verblüffende Modelllandschaften. Im Moviemodus sorgt er zudem durch die Aufzeichnung mit einem 5-, 10- oder 20-fachen Zeitraffereffekt für spannende Clips.

Kreative Möglichkeiten mit dem
Fischaugen-Effekt.
Zudem gibt es einen Modus zur vollständig manuellen Steuerung. Eine intelligente Blitzbelichtung steuert die Blitzleistung der Kamera für eine ausgewogene Belichtung - auch bei Makroaufnahmen oder bei Motiven mit Gegenlicht.

Film ab!

Für die bewegten Motive gibt es eine HD-Movieaufzeichnung (720 p) mit optischem Zoom, optischem Dynamik-Bildstabilisator und Stereoton. Der Wechsel vom Foto- in den Moviemodus erfolgt schnell auf Knopfdruck.

Der Miniatur-Effekt macht aus normalen
Landschaftsbildern eine interessante
Modelllandschaft.
Während der Movieaufzeichnung können Schärfe und Belichtung angepasst oder gespeichert werden. Auch im Moviemodus gibt es den intelligenten AUTO-Modus, indem nun 21 Motivarten unterschieden werden. Mit Schwerpunkt auf die Optimierung von Personenaufnahmen und Intensivierung der Farben werden die bestmöglichen Einstellungen von der Kamera automatisch gewählt. Für ungetrübten Videogenuss empfiehlt sich die Wiedergabe der Movieclips auf einem HD-Fernseher über den HDMI™-Anschluss der Kamera.

Pluspunkt Zubehör

Für alle, die ihrer Kreativität freien Lauf lassen möchten, hat die PowerShot SX30 IS einen Zubehörschuh für die Kombination mit praktischem Zubehör wie den Canon-EX-Speedlite-Blitzgeräten. Ein optional erhältlicher Objektivfilteradapter gestattet das Ansetzen von 67-mm-Filtern wie dem Canon-67-mm-Polfilter PL-C B. Dies bringt nahezu endlose Möglichkeiten beim Experimentieren mit verblüffenden Bildeffekten.
Besondere Momente mit Freunden und der Familie teilen ist denkbar einfach. Die PowerShot SX30 IS unterstützt kapazitätsstarke SDHC- und SDXC-Speicherkarten für lange Einsatzzeiten ohne die Notwendigkeit des häufigen Kartenwechsels. Zum schnellen Wiederfinden der Lieblingsbilder kann jedes Bild mit einer Kennzeichnung versehen und separat und übersichtlich archiviert werden. Die Funktion „ähnliche Bilder“ (Smart Shuffle) ist eine interessante Wiedergabefunktion, mit der die Kamera ausgehend vom gerade betrachteten Bild ähnliche Bilder zur Wiedergabe vorschlägt: Damit werden auch Bilder auf der Speicherkarte angezeigt, die man vielleicht schon längst vergessen oder - bei einer großen Bildermenge - nicht gefunden hat.
Zum kabellosen Datentransfer unterstützt die PowerShot SX30 „Eye-Fi-connected“-Funktionen. Die Benutzeroberfläche der Kamera beinhaltet einen speziellen Eye-Fi-Bereich für die Nutzung von Eye-Fi-Speicherkarten, die mit eigenem Wi-Fi-Transmitter den kabellosen Datentransfer direkt von der Kamera ohne PC ins Internet ermöglichen.

Im April vergangenen Jahres hatte ich mir eine der ersten Superzoom-Kameras, Canons SX10 IS, zugelegt und seitdem etwa 3.800 Bilder geschossen. Viele davon wären ohne den Superzoom-Bereich von 560 mm gar nicht möglich geworden und auch der Supermakro-Modus brachte das einige oder andere sehr schöne Foto hervor. Als Mitte September Canon dann die neue SX30 IS (inzwischen gab es eine SX20 IS) angekündigt hatte, ließen mich die Daten aufhorchen: Zoom-Bereich (auf KB umgerechnet) 24 - 840 (!) mm, Bildstabilisator neuester Technik, HD-Clips (1280 x 760) und ein etwas größeres Display. Kurz nach Bekanntgabe entbrannte in Foren und Blogs eine Diskussion um Sinn oder Unsinn dieser Kamera. Die brennendste Frage war: kann man Fotos in einem Telebereich von über 800 mm ohne mithilfe eines Stativs aus der freien Hand verwackelungsfrei hinbekommen? Seit gestern weiß ich: ja, man kann. Der Bildstabilisator leistet ganze Arbeit, auch beim Video-Dreh. Die ersten Fotos und Clips ohne große Rumprobiererei haben mich nahezu überzeugt. Einige Bilder von mir in der Bildergalerie (s. o.) sollten das wohl verdeutlichen.

Es gibt natürlich auch Schattenseiten, nicht alles an der neuen hat mich gleichermaßen begeistert.

- Das Sucherbild ist deutlich kleiner geworden. Man kann sich vermutlich daran gewöhnen, aber was Canon sich dabei gedacht hat, bleibt mir wohl ein Rätsel.

- die Haptik ist eine Spur schlechter. So ist z. B. die Grifffläche im Gegensatz zur SX10 IS nicht mehr eher aufgeraut, sondern glatter.

- Die gesamte Anmutung war bei der SX10 IS hochwertiger

- Mit der hier und da geänderten Benutzerführung muss ich mich noch eingewöhnen, im ersten Eindruck habe ich mich gefragt, warum etwas bewährtes geändert werden muss. Aber das kommt wohl schon noch.

- die SX10 IS konnte mit "normalen" Mignon-Batterien (AA) bestückt werden, alternativ auch mit AA-Akkus. Die SX30 IS braucht einen modernen Lithium-Akku.
Vorteil SX10 IS: Mignon-Batterien bekommt man fast überall, AA-Akkus und -Ladegeräte sind günstig
Vorteil SX30 IS: Vermutlich hält ein voll aufgeladener Lithium-Akku länger durch und hat mehr Power (!?). Schauen wir mal...

Ein paar Tage und ca. 200 Bilder später: Bis auf das kleinere Sucherbild habe ich mich problemlos an die "neue" gewöhnt. Bisher vorgebrachte Kritiken wie ratternder und lauter Zoom, Qualitätseinbußen etc. kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Geärgert hat mich viel mehr, dass nun keine Gegenlichtblende mehr zum Lieferumfang gehört und dass man dafür nochmal ca. 25 € berappen darf. Andererseits ist der Objektivdeckel nun endlich mit einer Schnur am Gehäuse zu befestigen. Dass die SX30 IS nicht mehr mit "normalen" Batterien oder Akkus versorgt werden kann - das weiß man schon vor dem Kauf (oder sollte man wissen - Information ist alles). Für wen das ein KO-Kriterium ist, der soll sich bitteschön nach einer anderen Kamera umsehen.

Fazit: für mich persönlich sind die Kritikpunkte nicht so gravierend - ein Punkt muss ich leider abziehen. Trotz allem macht die Kamera einen Heidenspaß.


Sonntag, 7. November 2010

Canon EOS 1000D SLR-Digitalkamera

Canon EOS 1000D SLR-Digitalkamera





Canon EOS 1000D:Anpfiff für den Aufstieg
Wer bislang mit der digitalen Spiegelreflexfotografie nur geliebäugelt hat, wird dieser Canon-Neuheit nur schwerlich widerstehen können: EOS 1000D heißt die neue Kamera. Die Neue punktet mit einem Preis-Leistungsverhältnis, das eine neue Canon- Liga kennzeichnet: 10,1 Megapixel CMOS-Sensor, Sieben-Punkt-Weitbereich- Autofokus und Reihenaufnahmen mit bis zu drei JPEG-komprimierten Bildern pro Sekunde. Die Marke, der die Profis vertrauen, ist also jetzt auch für den Einsteiger in die digitale Spiegelreflexfotografie erschwinglich… und dank benutzerfreundlicher Menüführung auch leicht bedienbar.
Die EOS 1000D ist die bislang leichteste aller digitalen EOS-Kameras und basiert auf intuitiver Bedienung und einer Reihe von innovativen Spitzentechnologien, die auch in der professionellen Serie der Canon EOS-1 Kameras zum Einsatz kommen. Dies sind beispielsweise der DIGIC-III-Bildprozessor, Livebild-Funktion und EOSIntegrated- Cleaning-System, das integrierte Sensor-Reinigungsprogramm von Canon. Die EOS 1000D gibt es auch im kostengünstigen Paket mit dem Objektiv EF-S 18- 55mm IS: Dieses Canon-Objektiv hat einen optischen Bildstabilisator, der eine längere Belichtungszeit erlaubt, weil diese Technologie Verwacklungen entgegenwirkt. Das zahlt sich besonders bei schlechten Lichtverhältnissen aus. Intelligenter Fokus und Blitz
Bei dynamischen Aufnahmesituationen ist eine schnelle Fokussierung sehr wichtig – hier macht sich der Sieben-Punkt-Weitbereich-Autofokus der EOS 1000D durch die Scharfstellung in Sekundenbruchteilen bezahlt. Das zentrale AF-Messfeld ist ein Kreuzsensor, der sich vor allem in Aufnahmesituationen mit wenig Licht beziehungsweise schwach ausgeprägtem Kontrast bewährt. Hinzu kommt ein weiteres von den professionellen EOS-Modellen bekanntes Leistungsmerkmal: das entfernungsgekoppelte Blitzsteuerungssystem E-TTL II.


Konzipiert für mehr Leistung
Wie bei allen EOS-Modellen werden auch die Kernelemente der EOS 1000D von Canon selbst konzipiert und gefertigt, eine Kombination für bestmögliche Bildqualität. Der 10,1 Megapixel CMOS-Sensor sorgt für präzise, rauscharme Bilder und bietet mehr als genug Auflösung für den Fotodruck bis DIN A4. Zum Schutz vor störenden Staubpartikeln ist der Sensor der Neuen mit dem bekannten EOS Integrated Cleaning System ausgestattet, das den Staub in drei separaten Schritten bekämpft: reduzieren, abweisen und entfernen.
Die EOS 1000D verfügt mit dem DIGIC III über einen Bildprozessor, der auch bei den professionellen digitalen Canon-Spiegelreflexkameras zum Einsatz kommt. Dies ermöglicht kontinuierliche Reihenaufnahmen bis zur Kapazitätsgrenze der jeweilig eingesetzten SD- oder SDHC-Speicherkarte bei Geschwindigkeiten von bis zu drei Bildern pro Sekunde. Darüber hinaus ist der DIGIC-III-Prozessor für hochwertige Bildwiedergabe, schnelle Signalverarbeitung und nahezu umgehende Startzeiten verantwortlich.

Hoher Anwenderkomfort
Mit gerade einmal 450 Gramm (nur Gehäuse) ist die EOS 1000D die bislang leichteste digitale Canon Spiegelreflexkamera von Canon. Das kompakte, ergonomisch gestaltete Gehäuse ist konsequent auf effiziente Handhabung ausgelegt.^ Auf dem hellen 2,5 Zoll großen LC-Monitor lassen sich die Bilder umgehend überprüfen oder auch – dank des weiten Betrachtungswinkels – von mehreren Personen gleichzeitig einsehen. Ferner bietet das LC-Display Zugriff auf eine intuitive, leicht verständliche Menüstruktur mit praktischen Reitern – das ist übersichtlich und erleichtert das Auffinden von Menüpunkten.
Live View
Bei Aufnahmen vom Stativ oder wenn sich der Sucher als unpraktisch erweist, ermöglicht die Livebild-Funktion die Kontrolle des Motivs über das Display. Dabei wird das Livebild als Videosequenz mit 30 Bildern pro Sekunde dargestellt. Zur Beurteilung von Bildkomposition oder Belichtungseinstellung lassen sich Gitternetzlinien oder ein Histogramm einblenden. Für die Livebild-Funktion stehen zwei AF-Modi zur Verfügung: Quick AF, der zur Aktivierung des AF-Sensors umgehend den Kameraspiegel hochklappt und Live AF, der Kontrastinformationen für die Scharfstellung wie bei einer Kompaktkamera einsetzt.

Software
Zum Lieferumfang der EOS 1000D gehört ein umfassendes Softwarepaket mit den notwendigen Tools zur Bearbeitung und Verwaltung der Bilder. Zum Beispiel Digital Photo Professional (DPP), ein leistungsstarkes Programm zur Bearbeitung von RAWBildern. DPP bewährt sich auch im Zusammenspiel mit Kamerafunktionen wie Dust Delete Data und Picture Styles. Die im Lieferumfang enthaltene Software Picture Style Editor kann eingesetzt werden, um individuelle Picture Styles für die Feinabstimmung von Farben zu erstellen. Weitere mitgelieferte Softwareanwendungen sind EOS Utility, Image/Zoom Browser und Photostitch.

EF-S 18-55 Objektiv
  • Speziell für digitale EOS Kameras mit EF-S-Bjonett entwickeltes Standard-Zoom
  • Kompakt und leicht
  • Hohe Bildqualität bei allen Brennweiten
  • Optimierte Vergütungsschichten minimieren Streulicht und Reflexe
  • Hohe AF-Geschwindigkeit
  • Sehr kurze Naheinstellgrenze
  • Bleifreie Optik
Ich möchte mit dieser Rezension die Vor- und Nachteile der Eos 1000D im Vergleich zur 450D erläutern. Ich stand vor kurzem vor der Entscheidung für eine dieser Kameras und tat mich ziemlich schwer bei der Wahl. Auch in diversen Foren findet sich immer wieder die Frage, welche Kamera nun die bessere sei.

Bei meiner Suche nach der perfekten Kamera (für meine Zwecke) blieben nach langen Recherchen nur noch die 1000D und 450D übrig. Die Nikon Systeme in dieser Preisklasse schieden eine Runde zuvor aus. SLR s, der Low-Budget-Kategorie, anderer Hersteller konnten mich überhaupt nicht überzeugen.

Nach langen Überlegungen, vergleichen und dem Lesen von Testberichten und Rezensionen entschied ich mich schlussendlich für die 1000D, welche dann auch von Amazon schnell und zuverlässig geliefert wurde.


Die Kamera hat ein matt-schwarzes Plastikgehäuse und macht insgesamt einen sehr guten Eindruck. Das Gehäuse wirkt etwas billig, ist aber gut verarbeitet. Ohne Zweifel ist Eos 1000D eine super Kamera, mir war allerdings der Sucher deutlich zu klein und die Serienbildgeschwindigkeit im Raw-Modus (1,5 Bilder pro Sekunde) etwas zu langsam. So habe ich mir noch die 450D - welche für kurze Zeit im Preis gesenkt wurde, sodass der Preisunterschied nur noch 70 Euro betrug - für den direkten Vergleich bestellt.

Nach dem Auspacken der 450D fiel mir zuerst das deutlich hochwertiger wirkende Gehäuse auf. Zwar ist dieses auch aus Plastik, jedoch aus wertigem Hochglanzplastik gefertigt. Hinzu kommt noch die Gummierung des Griffes. Die Wirkung ist deutlich wertiger, ob die Verarbeitung jedoch wirklich hochwertiger ist, konnte ich nicht beurteilen. Die Gummierung ist nicht unbedingt nötig, da auch die Eos 1000D perfekt in der Hand liegt.

Weitere Unterschiede der Kameras werde ich nun im Detail aufführen und vergleichen:

Sucher: Der Sucher der 450D ist zwar nur minimal größer (etwa 10-15 % mehr Fläche, vorausgesetzt meine Berechnungen stimmen), die Ausschnittswahl gestaltet sich auf Dauer aber deutlich angenehmer. Für die manuelle Fokussierung sind beide Sucher ungeeignet.

Bedienelemente: Die Anordnung und Größe der Bedienelemente (Knöpfe) empfand ich bei der 1000D wesentlich angenehmer. Dies kann allerdings auch daran liegen, dass ich mit der 1000D bereits mehrere Tage herumexperimentierte, bevor ich die 450D bekam. Bei beiden Kameras liegen die Knöpfe jedoch optimal und lassen sich sehr gut bedienen.

Display: Das Display der 450D ist mit 3 Zoll etwas größer als das 2,5 Zoll Display der 1000D. Die 0,5 Zoll entsprechen in etwa 1,27cm in der Diagonalen. Beide Displays haben die gleiche Auflösung. Das 2,5 Zoll Display der 1000D scheint der Auflösung besser gerecht zu werden und stellt die Fotos zur Beurteilung auf dem Display besser dar. Das 3 Zoll Display der 450D passt jedoch besser zur Gehäusegröße und füllt die Rückwand der Kamera fast komplett. Im gesamten kann gesagt werden, dass sich die Vor- und Nachteile der Displays ausgleichen und nicht zur Kaufentscheidung beitragen sollten.

Messfelder: Die Anzahl der Messfelder (7 oder 9) ist meiner Meinung nach ziemlich egal. In sehr seltenen Situationen können die 9 Felder von Vorteil sein. Ich benutzte nach kurzer Zeit fast ausschließlich das mittlere Messfeld, welches bei beiden Kameras logischerweise vorhanden ist. In Kombination mit der Belichtungsspeicherung hat man bei nicht beweglichen Motiven alle Möglichkeiten der Gestaltung. Von Vorteil können die zwei zusätzlichen Messfelder sein, wenn man Reihenaufnahmen von entfernten beweglichen Motiven (unter Verwendung des in regelmäßigen Abständen messenden AF-Modus) macht und den Bildausschnitt schon bei der Aufnahme möglichst Exakt wählen möchte. Ich hoffe, diese Erklärung ist einigermaßen verständlich geschrieben und jeder weiß, was ich damit meine :-) Die zusätzlichen Felder der 450D können für erfahrene Fotografen hilfreich sein, sind aber in den wenigsten Fällen wirklich nötig.

Serienbildgeschwindigkeit: Die Geschwindigkeit der Reihenaufnahmen unterscheidet sich bei Aufnahmen im JPG-Format nur unwesentlich. Wer seine Fotos im Raw-Format aufnimmt und oft die Möglichkeit der Serienaufnahmen nutzen möchte, sollte sich überlegen zur 450D zu greifen, da diese deutlich schneller ist (3,5 B/s statt 1,5 Bilder/Sekunde). Alternativ können Besitzer/innen der Eos 1000D für Reihenaufnahmen in den JPG-Modus wechseln, welcher auch 3 B/s leistet. Die Geschwindigkeit bei Serienbildern im Raw-Format nimmt bei der 450D nach dem sechsten Bild in Folge deutlich ab und verringert sich auf Schätzungsweise 1 bis 1,5 B/s. Hier sollte jeder selbst entscheiden, ob man auch bei Serienbildern nicht auf Raw-Aufnahmen verzichten kann.

Farbtiefe: Weniger bekannt ist, dass die Eos 450D bei Raw-Aufnahmen 14bit Farbtiefe pro Farbkanal hat und die 1000D nur 12bit. Für JPG-Nutzer spielt dies keine Rolle, da das JPG-Format nur 8bit pro Kanal unterstützt. Ob die 2bit mehr nun von wirklicher Bedeutung sind, kann ich nicht beurteilen. Rechnerisch ergeben sich mehr mögliche Farbabstufungen. In der Praxis spielt dies bei der Nachbearbeitung wohl für die wenigsten Nutzer eine Rolle, da z.B. auch der Monitor in der Lage sein muss, diese feinen Farbabstufungen darzustellen.

Spot-Messung: Die Spotmessung der 450D -welche bei der 1000D nicht vorhanden ist ist ein sehr sinnvolle Möglichkeit zur Belichtungsmessung für erfahrenere Fotografen. Die Spotmessung macht es möglich, die nötige Belichtung in einem kleinen Bereich eines Motives zu messen. Für Leute, die sich schon ausführlicher mit der Fotografie beschäftigt haben, ist dieses Feature sehr nützlich. Wer noch nie etwas von den verschiedenen Messtechniken gehört hat, kann wohl ohne Bedenken auf die Spotmessung verzichten. Die 1000D bietet als Alternative eine Selektivmessung an, welche auf gleiche Weise funktioniert, allerdings nur gröber messen kann. Die Spotmessung verwendet zum Messen ein Feld, das 4% des Gesichtsfeldes einnimmt. Die Selektivmessung der 1000D nimmt etwa 10% ein. Eine Selektivmessung mit 9% steht auch an der 450D zur Verfügung.


Zum Anschluss möchte ich noch eine Kaufempfehlung, abhängig von der Preisdifferenz, aussprechen:

Bei einer Differenz des Kit-Preises von unter 50 Euro sollte man eindeutig zur Eos 450D greifen, auch wenn man keines der zusätzlichen Features momentan benötigt. Die Mehrinvestition lohnt sich langfristig gesehen trotzdem für die meisten Anwender. Der geringfügig größere Sucher und das hochwertigere Gehäuse lohnen sich.

Wenn die Differenz zwischen 50 und 100 Euro beträgt, muss jeder wohl oder übel für sich selbst entscheiden. Idealerweise testet man beide Kameras vor dem Kauf bzw. nutzt das 14tägige Widerrufsrecht. Falls eine oder zwei Funktionen der 450D - welche die 1000D nicht bietet - benötigt werden, sollte man zur 450D greifen.

Kostet die 450D über 100 Euro mehr als die 1000D, kann der Standard-Nutzer bzw. Knipser ohne Bedenken die 1000D kaufen. Wer sich schon intensiver mit der Fotografie beschäftigt hat oder in naher Zukunft beschäftigen wird, greift besser zur 450D. Die Spotmessung wird man früher oder später zu schätzen wissen.


Ich hoffe, dass ich einigen mit dieser Rezension bei der Entscheidung helfen konnte und alle Unterschiede ausführlich und verständlich erläutert habe. Auf die Anzahl der Megapixel bin ich bewusst nicht eingegangen, da schon 5-6 Megapixel ausreichen, um Fotos in guter Fotoqualität im A4-Format oder Poster mit 80x60cm zu drucken. Das Mehr an Pixeln ist meiner Meinung nach nur für Ausschnittsvergrößerungen relevant.